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! SING, Rothebusch

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Möglichst viele Menschen im Ruhrgebiet sollten durch den DAY OF SONG zum Singen bewegt werden. Das ist sicherlich im Großen und im Kleinen gelungen. Für das Große steht in erster Linie der gelungene Abend in der Arena auf Schalke. Zu den vielen kleinen Veranstaltungen zählte mittags „Chor sacral“ in St. Marien Rothebusch in Oberhausen-Osterfeld.
Der Kirchenchor St. Marien Rothebusch und das Akkordeonorchester Oberhausen hatten ein vielseitiges Programm vorbereitet, das die interessierten Konzertbesucher aufhorchen ließ.

„Wir werden an dem Samstagmittag sicherlich keine Massen bewegen können“, hieß es im Vorfeld, „aber wir werden es schaffen, den Chor, die Akkordeonspieler und die Besucher zu einem beachtlichen Klangkörper zu formen, der allen Beteiligten Freude macht.“

Die Sängerinnen und Sänger verteilten eifrig Handzettel und klebten Plakate. Und so war dann auch eine beachtliche Anzahl Zuhörer der Einladung zum Hören und Mitsingen gefolgt.
Mit „Lobt den Herrn der Welt“, einem Chorsatz auf die Musik des „Prince of Denmark’s March“ von Jeremiah Clarke, leiteten Chor und Akkordeonorchester ins Programm. Schon beim zweiten Programmpunkt wurden Zuhörer zu aktiven Sängern: „Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn“, schall es aus den Kehlen aller in der Kirche Versammelten, getragen vom Sound der Akkordeons. Der Chor sang das am Tag allen gemeinsame „Glück auf, der Steiger kommt!“ zunächst im vierstimmigen Chorsatz von Georg Schumann, dann folgte der gemeinsame Gesang von Chor, Konzertbesuchern und Akkordeonspielern. Nach dem Chorlied „Es tagt der Sonne Morgenstrahl“ von Werner Gneist spielte das Orchester unter der Leitung von Galina Dumrauf „Tanti anni prima“ des argentinischen Komponisten Astor Pantaleón Piazzolla. Bei „Geh aus mein Herz und suche Freud“, „Schön ist die Welt“, „Auf du junger Wandersmann“, „Musica, die ganz lieblich Kunst“ und „Erd und Himmel sollen singen“ wechselten sich mehrstimmige Gesänge des Chores und einstimmige Melodien der Besucher im Gesang ab. Die Begleitsätze für das Akkordeonorchester hierzu wie auch beim abschließenden Irischen Reisesegen schrieb Chorleiter Wolfgang Koppen eigens für dieses Konzert.
Das Akkordeonorchester schloss mit dem „Ave verum“ von W. A. Mozart. Alle waren von der Veranstaltung so angetan, dass sie nach dem Ende des Programms sich noch eine Zugabe „erklatschten“, die wiederum gemeinsam von Chor und Besuchern gesungen wurde: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“. Und auch hier war wieder die Freude zu spüren, die alle Mitwirkenden und Besucher des Konzertes hatten. Eine zusätzliche Freude beim Kirchenchor: Zwei neue Chorsänger!