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Nun naht wieder die Zeit, die in besonderer Weise dem Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu Christi geweiht ist. Und da hören wir wieder in der Passion den Schrei des am Kreuz sterbenden Jesus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Vielleicht fragen wir erschüttert: Wie kann der Sohn Gottes meinen, von Gott verlassen zu sein? Doch mit diesem Schrei betet Jesus den Anfang des 22. Psalms. Und besonders in den Psalmen, dem großen Gebet- und Liederbuch des Alten Testamentes und der Kirche bis auf den heutigen Tag, darf der Mensch sich an Gott wenden, nicht mit dem, was er von Gott weiß, sondern wie er sich vor Gott fühlt, mit der ganzen Leidenschaft einer lebendigen Seele. So darf er klagen und braucht auch nicht davor zurückzuschrecken, Gott in Enttäuschung und Nicht – begreifen – können anzuklagen. So betet der Psalmist im 44. Psalm: „Wach auf, warum schläfst du, o Herr? Erwache, verstoß uns nicht für immer!“ Und, noch ein Beispiel unter vielen: „Warum, Gott, hast du uns für immer verstoßen? Warum ist dein Zorn gegen die Herde deiner Weide entbrannt? (Ps.74)“ Das mag mit manchen einfachen Katechismus-Wahrheiten zuwiderlaufen, aber wenn wir nach dem höchsten Gebot Gott lieben sollen mit ganzem Herzen, dann auch mit den Regungen eines gequälten und enttäuschten Herzens. Jesus macht uns Mut, ein Gebet daraus zu machen, wie es uns ums Herz ist, und seien wir gewiss: Gott als liebender Vater ist nicht schockiert.
Mögen wir von Jesus beten lernen, und mit ihm auf Ostern zugehen, wünscht Ihnen Ihr Heinrich Peters, Diözesanpräses.
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Tanzen im Hause des Herrn. |
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Besonders in diesen Karnevalstagen erleben wir, dass sich die Lebensfreude auch im Tanz Luft macht. Und sollte dann nicht auch die Freude an Gott im Tanzen seinen Ausdruck finden? Im Alten Testament finden wir dafür eine Fülle von Beispielen: David tanzt vor der Bundeslade aus Freude darüber, dass nun dieses Zeichen der Gegenwart Gottes seinen Platz in der Davidsstadt findet.
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"Pferde und Zebras gefallen uns hier am besten." |
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Michelle, Yvonne und Ann-Kathrin aus Lüdenscheid genießen ihre Mittagspause beim Diözesantag der Kinderchöre und Instrumentalkreise im Circus Probst. Im Gelsenkirchener Revierpark Nienhausen klingen morgens Bläser und Flöten des Oberhausener Orchesters St. Pankratius im Gottesdienst. Im Tannenbaumgeschmückten Vorzelt gibt es Pommes und Bratwurst zu Mittag, über 700 Kinder freuen sich dann über die Tierschau, das offene Singen und die abschließende Show der Zirkus-Profis im beheizten Riesenzelt.
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Zu Gast im höchsten kirchenmusikalischen Gremium Deutschlands |
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Der Allgemeine Cäcilienverband für Deutschland (ACV) tagte mit seinen Diözesanpräsides sowie führenden Kirchenmusikern verschiedener Sparten – Orgel, Chor, Liturgiewissenschaft, Gregorianik, Kinderchorarbeit u. a. – Anfang November in Hildesheim. Unser Bistumsverband – als einziger mit seinen ehrenamtlichen Mitgliedern in verantwortlicher Position – war durch Klaus Kottenberg vertreten. Ich gehörte in diesem Jahr erstmals zu den Einzelmitgliedern, als Vertreterin der Chorsprecherinnen und –sprecher für Deutschland.
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Ein Beispiel für die gelungene Fusion zweier Kirchenchöre |
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zeigt der Kirchenchor der Gemeinde St. Judas Thaddäus in Duisburg-Buchholz, der am 29. November, dem 1. Adventssonntag sein Cäcilienfest feierte.
Als sich im Sommer 1999 der Kirchenchor der Filialkirche St. Nikolaus in Buchholz auflöste, schlossen sich viele Sängerinnen und Sänger dem Chor von St. Judas Thaddäus an. In nunmehr 10 Jahren sind die beiden Gemeinschaften zu einer homogenen neuen Chorgemeinschaft zusammengewachsen.
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Kurrendesingen am 2. Adventssonntag |
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Seit 16 Jahren führt der Kirchenchor „Zur Heiligen Familie“ in Essen auf der Margarethenhöhe ein Kurrendesingen durch. Die Sängerinnen und Sänger laufen (vom lateinischen currere = laufen) von Station zu Station und singen, begleitet von einem Bläserquartett, mit wartenden und mitlaufenden Bewohnern der Margarethenhöhe adventliche Lieder. Als Nachtwächterin der Margarethenhöhe trug die Schauspielerin Veronika Maruhn |
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