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„Du bist gesalbt mit Christus zu König, Priester und Prophet“…
Zum Abschluss der Reihe AKZENTE 2010 „Wiedergeboren aus Wasser und Geist –
Dem Glauben (D)ein Gesicht geben“ aus Anlass des 40. Weihetages von Stadtdechant und Pastor Dietmar Schmidt, Bochum, lud die Gemeinde St. Maria Magdalena, Wattenscheid-Höntrop, ein zum Besuch des Oratoriums „Petrus und der Hahn“ von Gregor Linßen. Waren im Verlauf der Reihe schon Musicals von J. Nitsch (Hoffnungsland) und P. Janssens (Ave Eva) mit gemeindeeigenen Kräften aufgeführt worden, so war am Samstagabend Gregor Linßen selbst zu Gast mit ca. 125 MusikerInnen, die sich zusammensetzten aus der Gruppe AMI und dem Petrus-Projektchor ALCANTO. Kantor Leo Langer (Freiburg) leitete die Aufführung souverän; zur Freude aller sangen bereits viele Kinder der Chorsänger mit, die Langer liebevoll einzubinden wusste.
Die Gemeinde durfte eine sehr intensive und mitreißende Aufführung erleben. Jeder konnte sein eigenes, manchmal sicher schwieriges Leben in den Texten der Lieder wieder finden, die Gregor Linßen selbst geschrieben und in seiner unnachahmlichen Weise vertont hat – eine gelungene Verbindung von lebensnaher Verkündigung und Musik. Die Auseinandersetzung eines jeden Menschen mit der Petrus-Aufgabe – trotz Verrat an Jesus von IHM berufen zur Nachfolge im Vertrauen auf SEINE Zusage „Ich bin bei Euch“ – wurde verdeutlicht im Dialog zwischen dem Sprayer und einem Pater, überzeugend gesprochen von Thomas Welsing und Ralf Tietmeyer. Ihre Gedanken wurden dann in den Liedern verarbeitet, die Chor und Gesangssolisten (Christina Hernold und Gregor Linßen), begleitet von ausgezeichneten Instrumentalisten, in klangintensiven und oftmals rhythmisch schwierigen Chorsätzen mit großer Begeisterung und Bravour sangen.
Zur Unterstützung dieser Lieder wurden eindrucksvolle Bilder auf einer großen, hoch über dem Chor aufgehängten Leinwand gezeigt – u.a. Bilder von einer geschlossenen Tür, die sich am Ende öffnete: „Die Tür steht weit offen, wenn du wiederkommst. Du darfst mehr als hoffen, dass du immer willkommen bist.“
Die Menschen in der überfüllten Kirche waren sehr angerührt und bewegt. Sie dankten mit lang andauerndem Beifall und ließen die Musiker erst nach zwei weiteren Liedern gehen.
Viele Passagen gewannen durch die mitreißenden Duette von Gregor Linßen und Christina Hernold.
In einer Mail an Gregor Linßen ist zu lesen: „Die Kirche kann froh sein, dass es Dich gibt.“ Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen! (Barbara Damwerth)
Die offene Tür der Lateranbasilika im Hinter-
grund von rund 120 Musikern steht für den
Höhepunkt des Oratoriums: Alle sind, gleich Viele Passagen gewannen durch die mit-
dem verlorenen Sohn, eingeladen, sich und reißenden Duette von Gregor Linßen
ihr Talent neu einzusetzen. Bild Nr. 4 Bild Nr. 5 und Christina Hernold.