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Ein Beispiel für die gelungene Fusion zweier Kirchenchöre

zeigt der Kirchenchor der Gemeinde St. Judas Thaddäus in Duisburg-Buchholz, der am 29. November, dem 1. Adventssonntag sein Cäcilienfest feierte.
Als sich im Sommer 1999 der Kirchenchor der Filialkirche St. Nikolaus in Buchholz auflöste, schlossen sich viele Sängerinnen und Sänger dem Chor von St. Judas Thaddäus an. In nunmehr 10 Jahren sind die beiden Gemeinschaften zu einer homogenen neuen Chorgemeinschaft zusammengewachsen. Es besteht ein reges Chorleben - und so freuten sich alle, dass zwei von ihnen, Inge und Heinz Wilmsen, beim Cäcilienfest von Klaus Kottenberg, dem Vorsitzenden des Cäcilienverbandes im Bistum Essen, für 25jährige Mitgliedschaft geehrt wurden.
Diese Ehrung wurde auch Karl-Heinz Heine zuteil, der über Uder in Thüringen und Duisburg-Wanheim nach Buchholz fand. Seine zweijährige Mitgliedschaft hier kann mit den 50 Jahren, die Gerda Wadenpohl nun schon in St. Judas Thaddäus singt,  zwar nicht konkurrieren, aber das tat der gemeinsamen Freude aller Jubilare und der übrigen Mitglieder des Chores keinen Abbruch.

Dem Cäcilienfest vorangegangen war ein Chor- und Orchester-Konzert. Begleitet von Musikern der Duisburger Philharmoniker und Ilona Schefczyk an der Orgel, mit den Gesangssolisten Evelyn Ziegler (Sopran), Astrid Krause (Alt) und Wolf H. Latzel (Bass) sang der Chor den ersten Teil und den Schlusschor des zweiten Teils des Messias von Georg Friedrich Händel. 
  (Hannelore Viegener)