
| Gedanken und Freuden eines Chorsängers |
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„In der Spur des Glaubens“ hieß das Motto der Festlichkeiten zum 1200. Todestag des Hl. Liudger. „In der Spur der Musik“ konnten die sagen, die bei den vielen Auftritten während der Festwoche vom 28.08. bis 6.09.09 in Werden den angereisten Chören mit Begeisterung zuhörten.
Begonnen hatten die Gastgeber, der Propsteichor St. Ludgerus zusammen mit dem Jugendchor. Sie präsentierten das Dettinger Te Deum von Georg Friedrich Händel. Hermann Wicking, der Vorsitzende des Propsteichores, dazu: „Ohne zu übertreiben – wir waren stolz, in der frisch renovierten Basilika dieses Werk aufführen zu dürfen. Wir danken unserem Kantor Andreas Kempin für die vielen anstrengenden, aber sehr fruchtbaren Proben“. Dann begeisterten die wunderbaren Stimmen des Kölner Domchores am Sonntag in der Vesper. Gleiches galt für den Knabenchor am Dom zu Münster, der Capella Ludgeriana. Hermann Wicking kommentiert: „Jung müsste man noch mal sein. Unser Konzert der Choralschola mit lauter älteren Semestern war ein gelungener Beitrag zur Festwoche, aber auch ein Kontrastprogramm zu diesen jungen Stimmen.“ Wieder waren es junge Sängerinnen, die einen bedeutenden Erfolg bei den Zuhörern des Abendlobes an diesem Tag errangen – der Mädchenchor am Essener Dom. Die Freude setzte sich fort, als der Chor aus Zele in Belgien das Pontifikalamt mit ihrem Bischof, den sie gleich mitgebracht hatten, musikalisch gestaltete. Dann rückte der gemeinsame Auftritt aller Chöre der neuen Großpfarrei St. Ludgerus bei dem Pontifikalamt zum Fest der Umtragung der Gebeine des Hl. Liudgers in den Fokus des musikalischen Denkens. Hermann Wicking schildert seine Gedanken und Freuden: „Bereits eine Woche später traten wir unseren Chorausflug an. Wen wundert es, Ziel war die musikalische Teilnahme an einem Pontifikalamt. Unser Weg führte uns nach Herzfeld, wo die Hl. Ida begraben liegt, die Patentante des Hl. Liudger. Obwohl wir in den letzten Wochen musikalisch und auch terminlich kaum zur Ruhe kamen, glaube ich mit allen Chorsängerinnen und –sängern sprechen zu dürfen, wenn ich sage, ich bin stolz in einem Chor zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Menschen singen zu dürfen.“ (Herrmann Winking) |