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Theresienmesse in St. Elisabeth, Bochum-Gerthe
gewidmet der Kaiserin Maria Theresia von Neapel-Sizilien (1772–1807)
Die Theresienmesse in B-Dur von Joseph Haydn (Hob.XXII:12), die zu seinen sechs letzten großen Messen gehört, wurde 1799 komponiert und erhielt ihren volkstümlichen Beinamen, weil das Werk der Frau Franz II., Marie Therese, gewidmet sein soll. Komponiert hat Haydn die Messe für seinen Dienstherrn Nikolaus II. Fürst Esterházy, für den er alle seine späten Messen schrieb. Es ist ein Werk, bei dem eine tiefgehende musikalische Umsetzung von Textaussagen und Glaubenslehre mit formaler Ausgewogenheit, hoher satztechnischer Kunst eingegangen ist. Die Theresienmesse verfügt über ein hohes Maß an Klangschönheit und ästhetisch-künstlerischer Qualität.
Die Uraufführung der Theresienmesse fand am 8. September 1799 in der Bergkirche von Eisenstadt statt.
Die Messe ist geschrieben für Chor, Soloquartett, Orgel, Streicher, zwei Klarinetten, Fagott, zwei Trompeten und Pauken.
Soweit bekannt, wird die Theresienmesse, von Joseph Haydn erstmalig in Bochum aufgeführt. Unter anderem wird auch das Te Deum KV 141 und das Regina Caeli KV 276 zu hören sein.
Die Ausführenden sind Marlies Buchmann, Sopran; Ursula Kirchhoff, Alt; Friedhelm Petrovitsch, Tenor; Bernhard Effern, Bass; Ulrich Isfort, Orgel, der Projektchor St. Elisabeth und Mitglieder der Bochumer Symphoniker. Die Leitung hat Hans-Joachim Dudak.
Wann und Wo? Sonntag, 25. April 2010, 17.00 Uhr in der Kirchengemeinde St. Elisabeth, Hiltroper Landwehr 7a, Bochum Gerthe.
Herzliche Einladung! ---- vgl. Ankündigung im Veranstaltungskalender
