Navigagtionspfad
Musik öffnet Herzen ...
Man mag es kaum glauben, seit über 500 Jahren wird in den Bochumer und Wattenscheider Kirchen musiziert und gesungen. Die älteste uns erhaltende Stiftungs-Urkunde (sie liegt im Archiv der Propsteikirche Bochum), in der die Kirchenmusik erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1446. Hier heißt es:„... und die Vigilien soll man singen in der … Kirche zu Bochum
alle Jahre am St. Quirins-Abend … und auf St. Quirins-Tag soll man singen eine Seelenmesse und eine `homisse´ … dazu soll man auf der Orgel spielen.“
Heute sieht es ein wenig anders aus. Man braucht keine „Stiftungen“ mehr, um den Gesang in unseren Kirchen sicherzustellen und zu erleben. Vielmehr treffen sich über 2.000 Sängerinnen und Sänger wöchentlich in unseren über 30 Kirchenchören, den Kinder- und Jugendchören sowie den Instrumentalgruppen, um mit Freude zu musizieren, zu proben, aber auch Gemeinschaft zu pflegen.
Sie sehen ihre Aufgabe vornehmlich in der Mitgestaltung von Gottesdiensten unterschiedlicher Art, sei es an Festtagen, zu besonderen Anlässen, aber auch an ganz normalen Sonntagen. Immer wieder erklingen die ältesten Gesänge der Kirchenmusik, der Choral, die Werke der Klassik aber auch Musik in der musikalischen Sprache unserer Zeit, um so Gott zu preisen und zu loben, auf eine Art und Weise, wie es Worte allein nicht vermögen.
Dass Musik Herzen öffnet, wird besonders auch dann deutlich, wenn in froher Runde in der Gemeinde gesungen wird, aber auch in den vielen Geistlichen Konzerten, die unsere engagierten Sängerinnen und Sänger mit ihren Chorleitern durchführen. Immer dürfen wir mit einer hohen Anzahl von Besuchern rechnen, die ihre Freude in vielem Beifall bekunden.
Haben auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser Lust bekommen mitzumachen?
Wir sind immer offen für neue Sängerinnen und Sänger, aber auch für Instrumentalisten, die Spass haben an der Kirchenmusik in Bochum und Wattenscheid. (Dr. Maria Petermeier)