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Chor- und Orchesterkonzert in der Kloster- und Wallfahrtskirche begeistert das Publikum

Mehr Besucher als vorhandene Sitzplätze – das war ein zusätzlicher Motivationsschub für  die Konzertakteure. Unter  der Leitung von Kantor Thomas Fischer hatte der Wallfahrtschor St. Marien Bochum-Stiepel ins Kloster eingeladen, um Werke aus dem Barock und der Wiener Klassik darzubieten. Höhepunkte gab es viele: die „Spaur-Messe“ (258) für Chor, Soli und Orchester, das „Salve Regina“ von  G.F. Händel , die Kantate „Coelestis dum spirat aura“, das Offertorium “Laudate populi“ von M. Haydn sowie „Heilig ist Gott“ (mit Kinder-Chor-Echo) von S. Beyer. Nach einem kleinen Intermezzo mit dem Taize-Kanon „Gloria“, gesungen von einigen Kinderchormitgliedern, erklang zum  krönenden Abschluss das beeindruckend dargebotene „Halleluja“ für Chor und Orchester von G.F. Händel. 



Der Dank der Zuhörer galt auch den Solisten des Abends.

Die Altistin Maria Potthoff, der Tenor Torsten Ache und der Bass Markus Potthoff überzeugten ebenso wie die zum Chor gehörenden Sopranistinnen Dr. Katrin Hennecke-Nitsche und Erika Jeskulke. Die 12 Instrumentalisten standen dem mit ihrer klangvollen Begleitung nicht nach.

Die Stille am Ende des Konzertes und die darauf folgende Begeisterung der Zuhörer ließen erahnen, dass dieses anspruchsvolle Programm für einen „Laienchor“ eine gelungen bewältigte Herausforderung darstellte. Ein besonderer Dank galt dem Engagement des Chorleiters, der mit der Unterstützung von Sponsoren und dem „Förderkreis für Kirchenmusik St. Marien Bochum-Stiepel“ dieses Konzert erst möglich gemacht hatte. Organisatoren und Mitwirkende waren sich einig: Auf diese Weise tragen wir dazu bei, die wertvolle Musikkultur im Raum der Kirchen zu erhalten.   (e.B.)